joachim

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Posts by joachim

XCode Projekt umbenennen

XCode Projekte umbenennen benötigt etwas Command Line Kung-Fu. Zuerst aber mal das build-Verzeichnis im Projekt-Ordner löschen. Danach Terminal öffnen und in den Ordner wechseln (kleiner Tipp am Rande: man kann den Ordner per D&D in die Console ziehen, wenn man noch ‘cd ‘ voranstellt, ist man schnell dort).

  1. Zuerst mit folgendem Befehl die betroffenen vorhandenen Dateien umbenennen:
    find . -name "OLDNAME*" -exec bash -c "mv \$1 \`echo \$1 | sed s/OLDNAME/NEWNAME/\`" -- {} \;
  2. Anschließend die Dateinamenverweise in den Config-Files etc. ersetzen:
    find . -type f -exec sed -i '' 's/OLDNAME/NEWNAME/g' "{}" \;

Gefunden:How_To_Rename_An_Xcode_Project und UNIX-Recursive-file-renaming-based-on-patterns.

Benutzen auf eigene Gefahr – es bietet sich an, vorher alles brav in die Source Code Verwaltung einzuchecken ;)

Verbesserung für Simyo Kunden mit Daten-Option

Es ist dem einen oder anderen Simyo-Kunden evtl. schon aufgefallen, seit heute wird auch bei gebuchter Daten-Option in Kosten ein Wert für die verbrauchten Daten angezeigt.

Dabei wird auf das Ampel-System von mobil.simyo.de zugegriffen. Auf mobil.simyo.de bietet Simyo (anders als auf der normalen Homepage) Informationen zum Verbrauch der Tarifoption Daten-1GB.

Der Status wird dabei in 3 Stufen unterschieden:

  1. grün: <75% Ausnutzung, d.h. es sind noch keine 750MB verbraucht
  2. gelb: <90% Ausnutzung, d.h. es sind zwischen 750 und 900MB verbraucht
  3. rot: >90% Ausnutzung, d.h. es sind schon über 900MB verbraucht, es geht dem ende der Tarifoption entgegen

Der entsprechende Prozentwert wird in Kosten ausgegeben, sodass man als Nutzer der Tarifoption Daten-1GB mit Kosten ab sofort einen Überblick über den Datenverbrauch behalten kann.

Synology Disk Station als Subversion Server

Einen eigenen Subversion Server wollte ich schon immer haben. Sämtliche Behelfslösungen wie USB/Dropbox, d.h. über das File Protokoll sind für mehr als eine Person nicht mehr nutzbar und Web-Hosted ist mir etwas zu heikel.
Ein eigener Server musste also früher oder später her und da bot sich an, dass ich eine alte Disk Station 106e günstig erwerben konnte. Die Standard-Konfiguration der Netzwerkfreigaben etc. ist über das Web-Frontend ein Traum.
Will man die Disk Station allerdings um einen Subversion-Dienst erweitern, so kommt man um ein paar Shell-Befehle nicht herum – das ist aber wirklich absolut ausführlich im wiki von synology.com erklärt.

Grundsätzlich

Die Disk Station muss für die Erweiterung um den Subversion-Dients etwas vorbereitet werden. Dazu muss man den Telnet- oder (besser) SSH Dienst unter Netzwerkdienste->Terminal aktivieren. Anschließend installiert man im Terminal auf der Disk Station den Paket-Manager ipkg.
Die Schritt-für-Schritt Anleitung in diesem Wiki-Abschnitt erklärt genau, wie man dazu vorgeht.

Hat man den Paket-Manager installiert, kann man sich nach dem reboot zuerst mal einen vernünftigen Editor installieren. Dazu einfach folgenden Befehl eingeben

ipkg install nano

Sämtliche ‘vi’-aufrufe in der folgenden Anleitung müssen dann natürlich durch ‘nano’ ersetzt werden.

SVN installieren

Hier kann man auch einfach nur die Anleitung im Wiki wärmstens ans Herz legen. Anschließend steht einem ein voll funktionsfähiger SVN-Server zur Verfügung.
Möchte man statt dem ungesicherten SVN-Protokoll SVN+SSH einsetzen, so kann man die Anleitung in diesem Thread nutzen.
Will man lieber HTTP bzw. HTTPS als Protokoll verwenden, so hilft einem diese Anleitung weiter.

Fazit

Folgt man den hervorragenden Anleitungen, so hat man im Handumdrehen einen laufenden Subversion Server. Auch wenn die Terminal-Befehle manch einen etwas abschrecken, es ist wirklich jeder Schritt ausführlich erklärt.

Ergänzung

Der Bootvorgang dauert bei einer frisch installierten Station ca. 2 Minuten. Nachdem ich die Subversion Installation nach o.g. Anleitungen durchgeführt hatte, bemerkte ich, dass die Bootzeit ca. weit über 5 Minuten lag. Nach etwas Recherche fand ich Hinweise darauf, dass die Installation des Paket-Managers ipkg schuld daran ist.
Der Paket-Manager ipkg legt in /etc/rc.local ein paar Einträge an. Unter anderem auch ein Mount-Befehl, der das /volume1/opt Verzeichnis noch mal ins root-Verzeichnis mountet.
Beim Herunterfahren wird dieses Verzeichnis allerdings nicht korrekt unmountet. Das führt beim nächsten Start dazu, dass das Quota gecheckt wird – dauert bei mir so ca. 5 Minuten.

/var/log/messages zeigt folgende Einträge, die eine Beschäftigung von ca. 4 Minuten bescheinigen.

Jun  2 09:15:11 kernel:     rx-checksum:     enabled
Jun  2 09:15:12 kernel: EXT3-fs warning: maximal ...
Jun  2 09:19:48 kernel: EXT3-fs warning: maximal ...
Jun  2 09:19:48 scemd: scemd.c:113 fan_type=0, ...
Jun  2 09:19:48 scemd: modules/mapping_fan.c:155 ...

Um das zu beheben, folgte ich den Anweisungen von Goetz in Synology Forum:

  1. /etc/rc.local editieren und die Zeile
    [ -e /volume1/opt ] && mount -o bind /volume1/opt /opt
    

    löschen

  2. Das Verzeichnis opt im Root unmounten:
    umount -l /opt
  3. Das Verzeichnis opt löschen:
    rmdir /opt
  4. Ins Root-Verzeichnis wechseln
    cd /
  5. und einen symbolischen Link auf das echte Verzeichnis setzen:
    ln -s /volume1/opt

Der anschließende Neustart sollte wieder schnell wie zuvor sein (bei mir ca. 2 Minuten). Ich hatte übrigens beim Herunterfahren Probleme und habe nach etwas warten einfach den Stecker gezogen. Unschön, aber hat geholfen.

/var/log/messages nach dem Neustart:

Jun  2 09:32:22 kernel:     rx-checksum:     enabled
Jun  2 09:32:23 kernel: EXT3-fs warning: maximal ...
Jun  2 09:32:24 scemd: scemd.c:113 fan_type=0, ...
Jun  2 09:32:24 scemd: modules/mapping_fan.c:155 ...