Ruby on Rails und Redmine auf Synology DiskStation

Vor einigen Monaten versuchte ich Ruby on Rails auf der Synology DS106 zu installieren um anschließend das Projektmanagement Tool Redmine darauf laufen zu lassen.
Da das Ergebnis leider nur die Information war, dass die DS106 für Ruby einfach hoffnungslos unterdimensioniert ist, musste die Sache erst mal ruhen.
Bis jetzt endlich die neue DS210+ mit 512MB RAM und 1 GHz CPU zur Verfügung stand. Den kleinen Leistungsunterschied (vgl. 32MB RAM 266MHz) merkt man dann doch umgehend 🙂

Da die Installation nun erfolgreich durchgeführt werden konnte, habe ich die Anleitung noch mal überarbeitet und in Englisch verfasst.

Am Kniffligsten war nicht das Einrichten selbst, sondern den Dienst anschließend beim Booten automatisch starten zu lassen.
Dabei stellte sich heraus, dass zwei Umstände zu Problemen führten:

  1. Ruby möchte beim Ausführen ins Home-Verzeichnis des ausführenden Benutzers das Verzeichnis .gem (mit Dateien etc.) anlegen
  2. Redmine über Webrick gestartet will im Verzeichnis, in dem der Webservice ausgeführt wird, ein tmp-Verzeichnis erstellen.

Der erste Punkt kann dadurch behoben werden, dass die home-Verzeichnisse der Benutzer aktiviert werden. Dazu den Benutzer-home-Dienst unter Berechtigungen -> Benutzer -> Benutzer-Home aktivieren.

Der zweite Punkt kann durch das Wechseln in den Ordner, in dem der Redmine Service liegt behoben werden. Von dort aus kann dann der Dienst gestartet werden, da der Benutzer redmine darin schreibrechte hat.

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